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Rückblick: 7. Grazer psychiatrisch-psychosomatische Tagung und Rückblick.
Wahnsinnig schön

19.1.2012 - 21.01.2012, Minoritensaal Graz



Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme an der 7. Grazer psychiatrisch-psychosomatischen Tagung.

Ein Tagungsband der "Grazer Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagungen" ist in Planung. Lesen Sie mehr!  



[Tagungsprogramm - Rückblick]
© LKH Graz Süd-West
[Link zu Bild © LKH Graz Süd-West]
© LKH Graz Süd-West


Bitte beachten Sie unsere aktuellen Meldungen:

 



Kongresssekretariat
LKH Graz Süd-West
Helga Hohensinger
Tel: +43 (0)316  2191-2204, Fax: +43 (0)316  2191-3211, E-Mail
Wagner-Jauregg-Platz 1, A-8053 Graz

Internet: www.psychosomatik-graz.at

             oder: www.lkh-graz-sw.at Menüpunkt Aktuelles/Forschung


Anschrift und Erreichbarkeit

Minoritensaal

8020 Graz
Mariahilferplatz 3
T: +43 (0)316 713170
Lageplan, Verkehrsanbindung, Parkinformationen sowie einen Routenplaner und Tourismusinformationen finden Sie am Ende dieser Seite.


Veranstalter

LKH Graz Süd-West
gemeinsam mit
Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie
Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder
Klinik Bad Aussee für Psychosomatik und Psychotherapie
Privatklinik St. Radegund 



Tagungsleitung
Univ. Prof. DDr. M. Lehofer
Univ. Prof. Dr. R. Danzinger
Univ. Prof. Dr. P. Stix
Univ. Prof. Dr. F. Reisecker


Wissenschaftliches Programm und Organisation
OA Dr. H. Andritsch
Univ. Prof. Dr. J. W. Egger
Priv.-Doz. Dr. Ch. Fazekas
OA Dr. H. Glowatschnig
OA DDr. K. Haas
Prim. Dr. W. Hackinger
Prim. Dr. Ch. Jagsch 
Univ. Prof. Dr. M. Kurz
OA Dr. M. Maier
Univ. Prof. Dr. M. Nickel
OA Dr. G. Suchar 


Ziele der Tagung

Das Organisationsteam der nunmehr 7. Grazer Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagung riskiert diesmal eine Auseinandersetzung mit psychosomatischen Aspekten der Schönheit. Mit einem Phänomen, bei dem nie ganz klar ist, wie weit es im Auge des Betrachters liegt, wie weit aber doch im äußeren Objekt.


Beeinflussen biologische Merkmale von Frauen und Männern die Selektion zur Fortpflanzung?

Schreibt doch schon Platon äußerst plastisch: „ ... wenn das Zeugungslustige dem Schönen naht, wird es von Freude durchströmt und erzeugt; wenn aber Hässlichem, so zieht es sich traurig in sich zusammen und schrumpft ein ...“

Oder spielen nicht biologische, sondern eher kulturelle Prägungen eine zentrale Rolle?

War die üppige Venus von Willendorf auf dem Titelbild des gegenständlichen Programms nur in der Steinzeit ein Schönheitsideal?
Begeisterten sich nur chinesische Männer der Vergangenheit für eingeschnürte, verkrüppelte Frauenfüße,
ist der gestylte Waschbrettbauch eines Mannes nur für Zeitgenossinnen anziehend, wie er von schönen Jünglingen in den Geschäften der Kette Abercrombie & Fitch als Verkaufsargument dargeboten wird?
Sind die von der Schönheitsindustrie angepriesenen Ideale zeitlose, evolutionär bedeutsame Merkmale oder künstliche Erfindungen? Erfindungen mit der Absicht Shaping, Styling, Fitnessstudios, plastische Chirurgie, Kosmetika oder Mode besser vermarkten zu können?


Die Organisatoren der Tagung wollen aber nicht nur derlei biologische und soziologische Fragen zur Sprache bringen, sondern auch die dunklen, vielleicht sogar zerstörerischen Seiten des Begriffes Schönheit hinterfragen.
Von der Geißel der Schönheit, die uns schlägt und verbrennt, spricht der Dichter Ch. Baudelaire und R. M. Rilke sagt: „Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang“.
Auch der Psychoanalytiker D. Meltzer zeigt, dass die Wahrnehmung der Schönheit im Kern auch Zerstörung in sich birgt, sozusagen den Schatten des abwesenden, unheimlichen Objekts in der Terminologie W. Bions. Wenn wir fasziniert nach dem eigenen Spiegelbild haschen, versinken wir im Strudel des Begehrens.
S. Freud selbst hatte mit diesen düsteren Gefahren der verlockenden Schönheit übrigens wenig am Hut. Für ihn war der ästhetische Genuss eine sublimierte Form der Sexualität von lediglich „mild berauschendem“ Charakter.

Allerdings sollen bei der 7. Grazer Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagung nicht nur derlei fundamentale Probleme, sondern auch viele praktisch relevante Fragen besprochen werden. Erleben wir depressive, traumatisierte, chronisch Kranke physisch weniger attraktiv? Welche Rolle spielen psychische Probleme vor und nach plastisch chirurgischen Eingriffen? Sind ästhetische Dimensionen bei der Gestaltung therapeutischer Settings wichtig? Wie wirkt das Aussehen der Therapeutin, des Therapeuten?
Die Organisatoren freuen sich, solche und weitere Fragen zum Thema „Wahnsinnig Schön“ mit Ihnen zu reflektieren und erhoffen – wie in den vergangenen Jahren – reges Interesse.



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 Letzte Änderung: 13.04.2017

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