LKH Graz II fragt nach
Psychische Gesundheit: Was bewegt die moderne Psychiatrie?
Dauerstress, soziale Isolation, digitale Medien und ein Alltag, der immer schneller wird, unsere psychische Gesundheit steht vor vielen Herausforderungen. Gleichzeitig entwickelt sich die Psychiatrie stetig weiter. Doch was verĂ€ndert sich in der modernen psychiatrischen Behandlung? Warum fĂ€llt es uns noch immer schwer, ĂŒber psychische Probleme zu sprechen? Und wie kann die psychiatrische Versorgung der Zukunft aussehen? Im neuen Interview von âLKH Graz II fragt nachâ geht es um aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse und die Frage, was wir alle fĂŒr unsere psychische Gesundheit tun können.
Herz in Gefahr, was bedeutet âHerzschwĂ€cheâ?
Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder Herzstillstand: Wenn das Herz plötzlich aus dem Takt gerÀt, zÀhlt jede Minute. Doch welche Beschwerden sind echte Warnsignale? Woran erkennt man einen Herzinfarkt und wann muss sofort der Rettungsdienst alarmiert werden? Prim. Dr. Martin Genger erklÀrt, welche akuten und weniger offensichtlichen Symptome ernst genommen werden sollten, was nach einem schweren kardialen Notfall passiert und welche Möglichkeiten die moderne Kardiologie heute bietet. Jetzt im Interview: Wichtige Antworten rund um Herzgesundheit, NotfÀlle und moderne Behandlungsmöglichkeiten.
Schmerzmanagement fĂŒr eine bessere Genesung
Schmerzen gehören nach einer Operation zwar hĂ€ufig zum Heilungsprozess, sie mĂŒssen aber nicht einfach ausgehalten werden. Eine moderne Schmerztherapie zielt darauf ab, Beschwerden möglichst frĂŒh zu erkennen, individuell zu behandeln und Patient:innen aktiv einzubeziehen. Doch wie wird Schmerz eigentlich gemessen? Welche Möglichkeiten gibt es, Schmerzen nach einer OP zu vermeiden oder zu lindern? Und ist die Angst vor Schmerzmitteln tatsĂ€chlich berechtigt? Wir sprechen ĂŒber moderne postoperative Schmerzbehandlung, individuelle Therapie und die Entwicklungen, die in Zukunft fĂŒr eine noch bessere Versorgung sorgen könnten.
Gemeinsam gegen Brustkrebs
Brustgesundheit ist mehr als nur Medizin, sie braucht Empathie, Innovation und Teamwork. Im Brustgesundheitszentrum des LKH Graz II haben sich Diagnostik, Chirurgie und Therapie in den letzten Jahren gewandelt: sie sind prĂ€ziser, schonender und individueller. Wir haben nachgefragt, warum Frauengesundheit ganzheitlich betrachtet werden muss, welche VerĂ€nderungen es in den letzten Jahren gab, ab wann Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind und welche Rolle genetische Faktoren und familiĂ€re Vorbelastungen spielen, wie das interdisziplinĂ€re Zusammenspiel funktioniert und warum Nachsorge ein integrativer Bestandteil der Behandlung ist. Erfahren Sie im aktuellen Video mehr ĂŒber Behandlung und Betreuung.
Wenn Erschöpfung mehr als MĂŒdigkeit ist
ME/CFS ist weit mehr als bloĂe MĂŒdigkeit: Es handelt sich um eine komplexe und oft missverstandene Erkrankung, die das Leben der Betroffenen grundlegend verĂ€ndert. Im Interview sprechen wir darĂŒber, was sich hinter der Diagnose verbirgt, wie sie gestellt wird und welche Behandlungs- und Begleitungsmöglichkeiten es gibt. AuĂerdem beleuchten wir den Zusammenhang mit Long COVID und geben Patient:innen und Angehörigen Orientierung, die sich im Spannungsfeld von Symptomen, Unsicherheiten und offenen Fragen bewegen.
Schuld oder Krankheit, wo verlÀuft die Grenze?
Die Forensische Psychiatrie ist ein Bereich, der viele Fragen aufwirft und oft mit Unsicherheiten verbunden ist. Im Interview gibt Primaria Dr. Eva Kada, Leiterin der Abteilung fĂŒr Forensik am LKH Graz II, Standort SĂŒd, interessante Einblicke in ein Arbeitsfeld zwischen Therapie, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ein GesprĂ€ch ĂŒber Herausforderungen, neue Wege in der Behandlung und die klare Haltung, dass VerĂ€nderung möglich ist.
Wann Kinder professionelle Hilfe brauchen
Moderne Wege in der Kinderpsychiatrie: Wenn Kinder psychisch erkranken, brauchen sie besondere UnterstĂŒtzung und Behandlung. Doch woran erkennen Eltern und LehrkrĂ€fte, dass professionelle Hilfe notwendig ist? Und was unterscheidet die Behandlung junger Patient von jener Erwachsener? Im Interview geht es um die Besonderheiten der Kinder- und Jugendpsychiatrie, neue Behandlungsmöglichkeiten und innovative AnsĂ€tze wie Home Treatment. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Chancen und Herausforderungen, die eine Behandlung im vertrauten Umfeld mit sich bringt. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Eltern und Bezugspersonen: Was können sie tun, wenn sie sich Sorgen um ein Kind machen und warum ist es wichtig, frĂŒhzeitig hinzusehen und UnterstĂŒtzung anzunehmen?
ErnĂ€hrung und Darmgesundheit â zwischen Fakten und Trends
Im Interview erklĂ€rt Primaria Dr. Patrizia Constantini-Kump, warum die Darmmedizin heute immer stĂ€rker in den Fokus rĂŒckt und was wir selbst fĂŒr einen gesunden Darm tun können.
Im GesprĂ€ch geht es um alltagsnahe Fragen: Welche Gewohnheiten stĂ€rken den Darm und welche belasten ihn? Wann sollten Beschwerden ernst genommen und Ă€rztlich abgeklĂ€rt werden? Und warum ist die Darmspiegelung ein so wichtiger Bestandteil der Vorsorge? AuĂerdem beleuchtet die Expertin aktuelle Erkenntnisse rund um das Mikrobiom und ordnet ein, welche ErnĂ€hrung aus medizinischer Sicht tatsĂ€chlich darmfreundlich ist, jenseits von Trends und Mythen.
ââWenn Einsamkeit krank macht
Einsamkeit ist mehr als nur Alleinsein, sie kann zur echten Belastung fĂŒr Körper und Psyche werden. Gerade Ă€ltere Menschen sind davon hĂ€ufiger betroffen, oft unbemerkt.In unserem GesprĂ€ch mit dem Leiter der Abteilung fĂŒr Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie, Prim. Dr. Christian Jagsch, beleuchten wir diese. â
AuĂerdem zeigt die Alterspsychiatrie konkrete Wege auf, wie Betroffene und Angehörige UnterstĂŒtzung bekommen können.
Schlaganfall - Warnsignale erkennen, Leben retten!
Prim. Dr. Valeriu Gold, Leiter der Neurologie am LKH Graz II, Standort SĂŒd, beantwortet kompakt die wichtigsten Fragen: von den verschiedenen Formen und Risikofaktoren bis hin zu den typischen Warnzeichen.â Besonders wichtig ist die FAST-Regel (Face, Arms, Speech, Time), die dabei hilft, einen Schlaganfall rasch zu erkennen â denn jede Minute zĂ€hlt. â±ïžâAuch jĂŒngere Menschen können betroffen sein. Umso entscheidender sind schnelles Handeln und eine rasche Diagnostik mittels moderner Bildgebung.
Bewusste Konsumpausen
FĂŒr einige ist der âDry Januaryâ zum Jahresfixum geworden, andere haben sich vorsichtig herangetastet und sich letztlich mit dem einen oder anderen Joker in den Februar gerettet. FĂŒr all jene, denen der Verzicht nicht ganz so leichtfĂ€llt und die einen Motivationsschub brauchen, haben wir den Leiter des Zentrums fĂŒr Suchtmedizin, Prim. Dr. Martin Ecker befragt, was ein zeitweiliger Verzicht fĂŒr Körper und Psyche tatsĂ€chlich bringt.