InterdisziplinÀre Notaufnahme (NFA) mit Beobachtung

Standort West

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Abteilung fĂŒr InterdisziplinĂ€re Notaufnahme (NFA) mit Beobachtung verfĂŒgt ĂŒber eine Beobachtungsstation mit 14 Funktionsbetten. Integriert ist ein Überwachungszimmer sowie zusĂ€tzlich 14 systemisierte Betten, welche der Beobachtungsstation rĂ€umlich angegliedert sind.

Außerdem verfĂŒgt das Department ĂŒber eine Bettenstation der allgemeinen Klasse mit 32 Betten sowie eine Sonderklassestation mit 14 Betten.

Die Notfallaufnahme (NFA) ist bei weitem die wichtigste Anlaufstelle fĂŒr die Versorgung internistischer Notfallpatient:innen aus dem Großraum des Grazer Westens und den angrenzenden Gemeinden des Bezirkes Graz-Umgebung mit einem Einzugsgebiet von ĂŒber 200.000 Menschen. Dieser Einzugsbereich wird in den nĂ€chsten Jahren durch vermehrte WohnbautĂ€tigkeit weiter anwachsen.

JÀhrlich werden in der NFA etwa 24.000 medizinische Patient:innen versorgt, somit etwa 50 bis 80 Spontanpatient:innen pro Tag. Von diesen werden etwa 30 % stationÀr aufgenommen.

Die Abteilung fĂŒr InterdisziplinĂ€re Notaufnahme (NFA) mit Beobachtung bietet eine rasche umfassende und evidenzbasierte Akutversorgung von Patient:innen. Im ersten Schritt, nach Anmeldung an der Rezeption, werden die Patient:innen mittels des Manchester-Triage-Systems (MTS) nach Dringlichkeit gereiht. Dadurch können sich bei niedriger Dringlichkeit verlĂ€ngerte Wartezeiten ergeben.

Nach dieser Dringlichkeitsreihung werden die Patient:innen Ă€rztlich und pflegerisch beurteilt. Um die SpitalsdĂŒrftigkeit der Erkrankung möglichst optimal einschĂ€tzen zu können, sind wir grundsĂ€tzlich bemĂŒht, sĂ€mtliche notwendige Untersuchungen (z.B. Labor, EKG, Lungenröntgen, CT, Gastroskopie etc.) fĂŒr eine umfassende AbklĂ€rung durchzufĂŒhren.

Das hohe Arbeitsaufkommen wird nicht nur vom Team der Abteilung fĂŒr InterdisziplinĂ€re Notaufnahme (NFA) mit Beobachtung bewĂ€ltigt, sondern auch mit dem Team der Abteilung fĂŒr Innere Medizin 1 (MEG). DarĂŒber hinaus besteht selbstverstĂ€ndlich eine sehr enge Kooperation mit dem Team der Abteilung fĂŒr Innere Medizin 2 (MEK).

SelbstverstĂ€ndlich stehen fĂŒr die AbklĂ€rung sĂ€mtliche Einrichtungen des Hauses zur VerfĂŒgung.

FĂŒr die Behandlung von Notfallpatient:innen verwenden wir als Standard-Operation-Procedure (SOP) ein EDV-gestĂŒtztes internationales Tool fĂŒr die Diagnostik und Therapie in Notfallsambulanzen (Basler Notfallstandards).

Über die ambulante internistische Diagnostik und Soforttherapie akuter Erkrankungen hinaus, haben wir die Möglichkeit einer medizinischen Überwachung inklusive Herz-Kreislauf-Monitoring fĂŒr maximal 24 Stunden auf der Beobachtungsstation. Dieses Konzept hilft einerseits unnötige stationĂ€re Aufnahmen zu vermeiden und gewĂ€hrleistet andererseits hohe Patient:innensicherheit. Patient:innen, welche aufgrund von Bettenmangel nicht am Standort West aufgenommen werden können, werden, wie schon seit Jahren bestens bewĂ€hrt, an unsere PartnerspitĂ€ler transferiert (Barmherzige BrĂŒder Marschallgasse, Krankenhaus der Elisabethinen).

Der Beobachtungsstation angegliedert findet sich eine bettenfĂŒhrende Station, welche fĂŒr Patient:innen mit voraussichtlich kurzem stationĂ€ren Aufenthalt vorgesehen ist.

Die StrukturqualitĂ€t des Hauses bietet im Bedarfsfall ideale Voraussetzungen fĂŒr eine rasche und effiziente fachĂŒbergreifende medizinische Versorgung durch Innere Medizin, Intensivmedizin, Chirurgie, Radiologie und Pathologie.

Als gemeinsames Ziel messen wir eine solide Fachkompetenz als Voraussetzung fĂŒr hochwertige medizinische VersorgungsqualitĂ€t höchsten Stellenwert bei.

Zur QualitĂ€tssicherung finden moderne Methoden des QualitĂ€ts- und Risikomanagements Anwendung. Über allen technischen Voraussetzungen und Standards steht fĂŒr uns jedoch stets bei unserem Tun der Mensch und Patient mit seinen BedĂŒrfnissen und Erkrankungen im Mittelpunkt.

Behandlung & Therapie

Über den unmittelbaren Verantwortungsbereich der NFA hinaus, bietet die Abteilung fĂŒr InterdisziplinĂ€re Notaufnahme (NFA) mit Beobachtung an den zugeordneten Bettenstationen der Allgemeinen und Sonderklasse, eine breite Allgemein-Internistische Basisversorgung auf hohem Niveau, mit besonderer BerĂŒcksichtigung von Diabetologie, Behandlung von Bluthochdruck und weiteren ergĂ€nzenden SubspezialitĂ€ten der Inneren Medizin. Auch der zunehmende Anteil an Patient:innen hohen Alters findet in der fachlichen Entwicklung entsprechende Beachtung.

Folgende spezielle internistische Diagnosen und Therapieverfahren, werden gemeinsam mit den beiden anderen Departements der Abteilung angeboten:

  • Oberbauchsonographie
  • Small-Part-Sonographie (z.B. SchilddrĂŒse)
  • GefĂ€ĂŸultraschĂ€lle der großen GefĂ€ĂŸe
  • Carotissonographie
  • Diabetesnachbetreuung und Schulungen fĂŒr stationĂ€re Patient:innen
  • Punktionen von Hohlorganen (Pleurapunktionen, Aszitespunktionen, Leberpunktionen etc.)

Auf der Station

Stationsleitung: DGKP Stefan Löffler
Telefon: +43 (316) 5466-6351

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft

  • Visiten Montag bis Sonntag im Laufe des Vormittags
  • Befundauskunft Montag bis Freitag 13:30 – 14:30 Uhr, telefonische AuskĂŒnfte nur mit Kennwort der Patient*innen

Besuchszeiten

Stationsleitung: DGKP Stefanie Hofer
Telefon: +43 (316) 5466-6641

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft

  • Visiten Montag bis Sonntag im Laufe des Vormittags
  • Befundauskunft Montag bis Freitag 13:30 – 14:30 Uhr, telefonische AuskĂŒnfte nur mit Kennwort der Patient:innen

Besuchszeiten

Stationsleitung: DGKP Michaela Hofer
Telefon: +43 (316) 5466-6661

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft

  • Visiten erfolgen im Stationsablauf integriert zu vereinbarten Zeiten im Laufe des Vormittages und werden den Patient:innen vor Ort mitgeteilt.
  • Befundauskunft Montag bis Freitag 13:30 – 14:30 Uhr, telefonische AuskĂŒnfte nur mit Kennwort der Patient:innen

Besuchszeiten